Barbara Schmidt-Gaden

Barbara Schmidt-Gaden erhielt schon früh eine erste stimmliche Ausbildung durch ihren Vater Gerhard. Schmidt-Gaden, den Gründer und Leiter des Tölzer Knabenchores, der sich ein Gesangsstudium auf internationaler Ebene anschloss.
Sie wurde bei renommierten Wettbewerben ausgezeichnet, darunter beim »Torneo Internazionale di Musica« in Rom und beim Wettbewerb »Debüt in Meran«. Neben einem Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes errang sie auch den Förderpreis der Richard-Strauss-Gesellschaft, München. Damit verbunden war ein viel beachtetes Preisträgerkonzert, bei dem sie Wolfgang Sawallisch am Klavier begleitete. In den Jahren 2001 bis 2007 war Barbara Schmidt-Gaden festes Mitglied im Solistenensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz in ihrer Heimatstadt München. Dort konnte sie sich besonders in der Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Constantinos Carydis und Regisseuren wie Claus Guth und Doris Dörrie ein breites Repertoire erarbeiten. So verkörperte sie unter anderem die Rosina in Rossinis »Barbier von Sevilla«, die Dorabella in Mozarts »Cosi fan tutte«, den Hänsel in Humperdincks »Hänsel und Gretel« und gestaltete auch zeitgenössisches Musiktheater wie z.B. Luigi Nonos »Intolleranza 1960«. Im Jahr 2002 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper. Weitere Gastspiele führten sie an die Oper Bonn sowie an das Theater Lüneburg, wo Sie die Titelrolle in Bizets »Carmen« gestaltete. In den Spielzeiten 2008 bis 2010 war Barbara Schmidt-Gaden Mitglied im Solistenensemble des Staatstheaters Oldenburg. Dort erweiterte sie ihr Repertoire u.a. um die Charlotte in Massenets »Werther« und den Siebel in Gounods »Faust« und konnte in eigens für sie zusammengestellten Musiktheaterprojekten große darstellerische Qualitäten entfalten.
Neben ihren Gast- und Festengagements im Opernfach tritt Barbara Schmidt-Gaden auch regelmäßig im In und Ausland als gefragte Konzertsängerin in Erscheinung. Sie sang in der Basilica di San Marco in Mailand und konnte neben zahlreichen Liederabenden auch so unterschiedliche Aufgaben wie die Uraufführung des Oratoriums »MenschenZeit (2008)« von Lothar Voigtländer in der Lukaskirche zu Dresden, sowie die Ersteinspielung auf CD der »Passio secundum Joannem (1744)« von Francesco Feo mitgestalten.