Claudia González Espindola

Claudia González Espíndola, geboren in Valparaiso/ Chile, studierte Mode- und Kostümdesigner an der Kunsthochschule Berlin sowie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Ihre erste Arbeit für die Bühne entstand 2000 für Schorsch Kameruns Adaption von Hubert Fichtes Roman »Die Palette« am Schauspielhaus Hamburg. Nach Kostümbildern für verschiedene Musiktheater- und Schauspielregisseure verbindet sie heute vor allem die intensive Zusammenarbeit mit der Regisseurin Anna Bergmann, für deren Inszenierungen von Vicki Baums »Menschen im Hotel« und Georg Büchners Leonce und Lena»« am Schauspielhaus Bochum (2009 und 2010), Oscar Wildes »Ernst ist das Leben« (BUNBURY) am Thalia Theater Hamburg (2009) und die UA von Juliane Kanns »Fieber« am Maxim Gorki Theater Berlin (2010) Claudia González die Kostüme entwarf.
Im Film wirkt sie als Kostümbildnerin seit 1997 bei zahlreichen deutschen Kino- und Fernsehproduktionen mit, darunter »En Garde« von Ayse Polat, der mit dem Silbernen Leopard als bester Film in Lorcano ausgezeichnet wurde, dem Musikfilm »Knospen wollen explodieren« von Petra Schröder sowie den Filmen von Sylke Enders »Hab Mich Lieb« und »Kroko« (Deutscher Filmpreis 2004). Zuletzt entwarf sie die Kostüme für Enders Film »Schieflage«, der als Bestandteil des Episodenfilms »Deutschland 09« bei der Berliner Berlinale 2009 vorgestellt wurde. Im Bereich Musikvideo arbeitete Claudia González unter anderem mit der Band »Die Ärzte« zusammen, für die sie deren MTV-unplugged-Auftritt ausstattete.
Darüber hinaus macht sie selbst Musik. Seit den achtziger Jahren sang sie in eigenen Formationen sowie bei Gastauftritten mit den »Goldenen Zitronen«, Rocko Schamoni und der Reggaeband »Di Iries«.
2001 erschien ihr erstes eigenes Album »«Universal González mit ihrem Quartett um den »Studio Braun«-Musiker Jaques Palminger. Das zweite Album  »Universal González- Vol.2« setzte 2007 den eingeschlagenen Weg fort. Deutsche Chansons verbinden sich mit Latin- und Bossa-Nova-Einflüssen zu einer wunderbar eigenwilligen und glamourösen Form von Pop.