Juliane Kann

Regie
Juliane Kann, geboren 1982, studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihr Stück »Blutiges Heimat« wurde beim Stückemarkt des BerlinerTheatertreffens 2005 vorgestellt, 2006 am Maxim Gorki Theater Berlin (Inszenierung: Susanne Chrudina) uraufgeführt. Während des Autorenlabors 2006/2007 am DüsseldorferSchauspielhaus entwickelte Juliane Kann eine Jugend-Trilogie, die die Stücke »Siebzehn« (UA: Düsseldorfer Schauspielhaus, Inszenierung: DanielaLöffner), »The Kids are alright« (UA:Staatstheater Stuttgart, Inszenierung: SerainaMaria Sievi) und »Birds« umfasst. Mit »Birds« (Inszenierung: SaschaHawemann) gewann Juliane Kann in der Langen Nacht der Autoren 2008 (ThaliaTheater Hamburg) den Preis der Thalia Freunde, die Uraufführung (Inszenierung: Tanja Richter) fand in der Spielzeit 2009/10 am Theater Osnabrück statt. Für die Spielzeit 2008/09 erhielt sie Aufträge des Schauspielhauses Düsseldorf (»Piaf. Keine Tränen«, Inszenierung: Daniela Löffner), des Nationaltheaters Mannheim (»Exit. Dinge bei Licht) sowie des Maxim Gorki Theaters Berlin (»Fieber«, Inszenierung: Anna Bergmann). Im Mai 2009 inszenierte Frank Abt »EinFuchs reißt Kaninchen« am  Hamburger Thalia Theater. Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft zeichnete Juliane Kann mit dem Dramatikerpreis 2009 aus. Im März 2010 führte Daniela Löffner bei der Uraufführung »Bleib mein schlagendes Herz« am Schauspiel Frankfurt Regie. 2011 entstand »Café Haertel« für das Theater Osnabrück (Inszenierung: Nina Mattenklotz) und »Hotel Braunschweig« für das Junge Staatstheater Braunschweig (Inszenierung:Volker Schmidt). 2012 wird ein neues Stück von Juliane Kann in der Inszenierung von Nina Mattenklotz am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt.

Seit 2009 studiert Juliane Kann Regie an der Hochschule »Ernst Busch« Berlin, 2012 inszenierte sie am BAT »Reich der Tiere« von Roland Schimmelpfennig und erarbeitet mit ihrer Romanbearbeitung »No und Ich« (nach dem Roman von Delphine de Vigan) am Jungen Staatstheater Braunschweig erstmals eine Inszenierung außerhalb des Studiums.