Il barbiere di Siviglia
von Gioacchino Rossini
Komische Oper in zwei Akten
Text nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais von Cesare Sterbini
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
»Gag-Feuerwerk von formidabler musikalischer Qualität«
Braunschweiger Zeitung
»Das Publikum hat an diesem Abend viel zu lachen und zu staunen. (...) Die Transformation in eine so hervorragend gestaltete Varieté-Welt mit überraschenden schauspielerischen Einlagen, mit viel Tempo und allem voran viel Witz macht den Abend zu etwas Besonderem. Viel Applaus für alle Beteiligten.«
Opernnetz.de
»Ich bin der Cicero aller Barbiere und gratuliere mir zu dem Glück!« Figaro kümmert sich in seiner Eigenschaft als stadtbekannter Barbier nicht nur um Haare und Bärte. Sevillas Bürger schätzen ihn darüber hinaus auch als Informationsquelle, Reporter, Kundschafter, Vermittler, Überbringer heikler oder heimlicher Botschaften und nicht zuletzt wegen seines weitverzweigten Beziehungsnetzes. Das nutzt auch Graf Almaviva, ein alter Bekannter Figaros, der sich unsterblich in Rosina verliebt hat. Diese
steht unter der strengen Obhut ihres Vormundes Bartolo, der selbst ein Auge auf die junge Dame und ihre nicht unbeträchtliche Mitgift geworfen hat. Figaro, der das Haus von Bartolo und alle seine Bewohner in- und auswendig kennt, ersinnt für Graf Almaviva eine Intrige und Maskerade nach der anderen, um den Adligen dort einzuschleusen und ihm Rosina näher zu bringen …
Die heute wohl populärste Oper des Italieners Rossini ist das Resultat eines Kompositionsauftrags und der Zensur, mehrere Libretto-Entwürfe wurden von den staatlichen Behörden abgelehnt. Das Teatro de la Torre Argentina in Rom aber wollte die versprochene heitere Oper. Schließlich entschied man sich für den ersten Teil der sehr bekannten und beliebten »Figaro«-Trilogie des Franzosen Beaumarchais. Die Musik bei Rossini läuft im wahrsten Sinne des Wortes wie am Schnürchen. Dabei ist sie prickelnd, feurig und geistreich und ganz im Sinne der italienischen Buffo-Oper pulsierend und mit höchstem Tempo.
NDR Kulturspiegel zu »Il barbiere di Siviglia« und anderen Premieren am Staatstheater Braunschweig als Audio-Datei
Premiere am 04.02.2012 / WA am 07.12.2012
Großes Haus
zwei Stunden, 30 Minuten, eine Pause
Musikalische Leitung:
Sebastian Beckedorf,
Alexander Joel
Inszenierung:
Michael Talke
Bühne:
Barbara Steiner
Chor:
Georg Menskes
Dramaturgie:
Daniela Brendel
Kostüme:
Inge Medert
Mit:
Conte Almaviva:
Matthias Stier
Bartolo, Doktor der Medizin:
Taras Konoshchenko
Rosina: Ekaterina Kudryavtseva,
Sarah Ferede,
Ekaterina Kudryavtseva
Figaro:
Orhan Yildiz
Don Basilo, Musiklehrer:
Selçuk Hakan Tiraşoğlu
Fiorillo:
Malte Roesner
Ambrosio/ Conferencier:
Henryk Böhm
Berta, Bartolos Haushälterin:
Yuliya Grote,
Hyo-Jin Shin
Ein Offizier: Tadeusz Nowakowski