Steffen Doberauer
Solist
Steffen Doberauer, Jahrgang 1976, war von 2005 bis 2009 Ensemblemitglied der Oper Kiel und dort in knapp 30 Stücken zu sehen. Darunter in vielen wichtigen Fachpartien wie Pedrillo, Wenzel, Knusperhexe, Jaquino, Monostatos, Pang (»Turandot«), Valzacchi (»Der Rosenkavalier«), Spoletta (»Tosca«).
Seine stilistische Bandbreite stellte er darüber hinaus sowohl in Liederabenden und kleinen Inszenierungen für Kinder, wie auch in etlichen Ur- und Erstaufführungen (Cristóbal Halffter, Reinhard Febel) und als Ari Leschnikoff in »Comedien Harmonists« unter Beweis. Jüngst debütierte er bei der Münchener Biennale für neues Musiktheater in der Uraufführung von Martin Illés' »Die weiße Fürstin«.
Steffen Doberauer war mehrfach Gast der Eutiner Festspiele. Er sang Wenzel am Theater Rostock und gastierte in Hannover als Pang. Im Radialsystem (Berlin) sang er Bachs »Weihnachtsoratorium« in einer szenisch bearbeiteten, experimentellen Fassung der Operngruppe Novoflot.
Als Konzertsänger interpretiert er Werke sämtlicher Stilepochen. So sang er neben den großen Werken der Konzertliteratur Gounods »Cäcilienmesse« und das »Budapester Te Deum« von Kodály in der Hamburger Laeiszhalle. Eine vom SWR betreute Konzertreise führte ihn nach Straßburg, St. Gallen und Budapest. Als Gast des Staatsorchesters Stuttgart sang er in »Dolly« von Steve Reich zu einer Uraufführung des Stuttgarter Balletts (»Eden / Eden«, Choreografie Wayne McGregor).
Steffen Doberauer stammt aus Lucklum bei Braunschweig und studierte bei Hans-Joachim Beyer (Leipzig) und Klaus Dieter Kern (Karlsruhe). Seit 2008 wird er von Brigitta Seidler-Winkler betreut. Seit Mai 2010 ist er Ensemblemitglied des Staatstheaters Braunschweig und sang hier u. a. Soliman in »Zaide«, Kilian in »Der Freischütz«, Der Schäbige in »Lady Macbeth von Mzensk«, Dr. Cajus in »Falstaff« und Pong in »Turandot«.
zu sehen: