Tobias Haaks
Solist
Tobias Haaks, Jahrgang 1979, studierte zunächst Gesang an der Musikhochschule Augsburg. Nach einem Wechsel an die Hochschule für Musik und Theater in München legte er 2005 die Diplomprüfungen zum Konzert- und Opernsänger mit Auszeichnung ab und vollzog einen Fachwechsel zum Tenor. Er besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, András Schiff, Kurt Widmer und Alberto Zedda. 2006 sang er in Mozarts »Don Giovanni« am Mozarteum Salzburg Don Ottavio und Chanfalla in Christof Nels Inszenierung von Henzes »Wundertheater« im Prinzregententheater München. 2007 debütierte er am Münchner Gärtnerplatztheater mit Caramello in »Eine Nacht in Venedig« und am Nationaltheater Mannheim als Gastone in »La Traviata«. Mit dem Münchner Rundfunkorchester sang er 2008 an der Seite von Brigitte Fassbaender und unter der musikalischen Leitung von Ulf Schirmer Prinz Reinhold in Humperdincks »Dornröschen« und im April 2009 Dancaïro in »Carmen« unter Marko Letonja. 2010 war er bei den Herrenchiemsee Festspielen unter Enoch zu Guttenberg als Lukas in Haydns »Jahreszeiten« und unter der musikalischen Leitung von Ulf Schirmer mit dem Tenorpart in Brittens »Cantata Misericordium« zu hören. Er ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes und bei Yehudi Menuhin Live Music Now.
In Braunschweig ist er seit 2008 engagiert und sang hier u. a. den Kavalier (»Cardillac«), Medoro (»Orlando Paladino«), Steuermann (»Der fliegende Holländer«), Jaquino (»Fidelio«), Sinowij (»Lady Macbeth von Mzensk«), Pedrillo (»Die Entführung aus dem Serail«), Goro (»Madama Butterfly«), Max (»Der Freischütz«), Alfred (»Die Fledermaus«), Pang (»Turandot«), junger Seemann (»Tristan und Isolde«), Tamino (»Die Zauberflöte«) Orpheus (»Orpheus und Eurydike«) und Hans (»Die verkaufte Braut«). Gastverpflichtungen führten ihn als Don Ottavio (»Don Giovanni«) an das Mozarteum Salzburg, als Caramello (»Eine Nacht in Venedig«) an das Staatstheater am Gärtnerplatz München sowie als Max nach Schwerin. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Münchener Rundfunkorchester (Musikalische Leitung: Ulf Schirmer). Zuletzt erschien eine CD-Einspielung von Humperdincks »Dornröschen«, bei der er neben Brigitte Fassbaender in einer der Hauptpartien zu hören ist.
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