NORA ODER EIN PUPPENHAUS
von Henrik Ibsenaus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel
An diesem Weihnachtsfest herrscht gute Stimmung bei Helmers, endlich ist Torvalds Beförderung zum Bankdirektor beschlossene Sache. Aber dann wird Nora von der Vergangenheit eingeholt. Mit einer gefälschten Unterschrift hatte sie heimlich Geld besorgt, als ihr Mann kurz nach der Hochzeit schwer erkrankte und eine teure Kur nötig wurde. Krogstadt, ein Angestellter der Bank, der wegen eigener Verfehlungen vor der Entlassung steht, weiß von dieser Unterschrift und erpresst Nora.Sie soll sich bei ihrem Mann für seinen Verbleib in der Bank einsetzen. Mit ihrem Vergehen wird Nora eine Belastung für die Karriere ihres Mannes. Schließlich ringt sie sich dazu durch, Torvald alles zu beichten und hofft auf seine Liebe und sein Verständnis, wenn er die wahren Gründe ihres Handelns erfährt. Doch Torvald reagiert vollkommen anders als erwartet, beschimpft und demütigt sie. Obwohl Noras gefälschte Unterschrift der Karriere ihres Mannes nicht weiter schaden wird, zerbricht an dieser Geschichte ihre Ehe. Sie verlässt Mann und Kinder.
Inszenierung: Karin Koller
Bühne und Kostüme: Monika Frenz
Musik: Vicki Schmatolla
Dramaturgie: Stephanie Junge
| MIT: | Andreas Bruno Beeke (Advokat Helmer), Ulrike Requadt (Nora, seine Frau), Mattias Schamberger (Dr. Rank), Marianne Heinrich (Frau Linde), Andreas Bißmeier (Rechtsanwalt Krogstad), Claudia Plöckl (Anne-Marie, Kindermädchen bei Helmers), Kinderstatisterie (Helmers drei kleine Kinder) |
Premiere: 04.02.2010
Vorstellungsdauer: 2,5 Stunden, 1 Pause nach 1 Stunde und 20 Minuten
| Weitere Vorstellungen: |


